
Browsergames als Geschäftsmodell
Nachdem ich bei Peer Wandiger einen interessanten Artikel zum Thema „Blog als Geschäftsmodell“ gelesen habe, bin ich auf die Frage gestoßen, ob sich denn ein eigenes Browsergame überhaupt als erfolgreiches Geschäftsmodell eignet und was es braucht um mit einem Browsergame erfolgreich zu sein.
Auch ich habe hier die Definitionen der Wikipedia genommen und versucht sie auf ein Browsergame zu übertragen.
- Nutzungsversprechen
- Wertschöpfung – Was wird angeboten
- Ertragsmodell
Der Zweite Punkt beschreibt die Vorteile und Unterschiede, die das Browsergame gegenüber anderen Browsergames hat. Welche Highlights bietet das Game an und was kann es besser als all die anderen Browsergames. Dies ist ein wichtiger Faktor für ein Browsergame. Wenn man mit diesem Spiel Erfolg haben will, muss man etwas Einzigartiges bieten können, was es so noch nicht gibt und worauf womöglich alle gewartet haben. Ein tausendster Clon eines gestandenen Browsergame (Beispiel: Wurzelimperium) wird dies nicht erfüllen und sicher auch von niemanden mehr gewünscht werden.
Der dritte Punkt beschreibt schließlich den Weg, wie mit diesem Browsergame Geld verdient werden kann. Hier gibt es für ein Browsergame nicht so viele Möglichkeiten. Durch Bannerwerbung wird hier schon lange nichts mehr verdient. Und auch Layer vergraulen mehr User, als das sie vernünftige Gewinne generieren. Hier bleiben eigentlich nur die beiden Möglichkeiten des Verkaufes von Zusatzfeatures und der komplette kostenpflichtige Spielbetrieb.
Da sich letzteres, besonders für ein neues Browsergame, nur selten durchgesetzt hat, bleibt eigentlich nur noch die Möglichkeit des Verkaufes von Zusatzfeature. Zumeist in einem Paket, auch Premium-Account genannt, zusammengefasst, ist dies das erfolgreichste Ertragsmodell von Browsergames.
Abschließend kann man sagen, dass wenn alle Punkte zufriedenstellend beantwortet werden können, dann handelt es sich bei dem entsprechenden Browsergame um ein gutes Geschäftsmodell.

